Man ist, was man isst!

Gegessen haben die Menschen zu allen Zeiten gern. Geselligkeit und Tafelfreuden - das gehört einfach zusammen! Allerdings haben sich die Ernährungsgewohnheiten in den letzten 150 Jahren als Ergebnis der industriellen Revolution und der stetig steigenden Urbanisierung stark verändert. Natürliche, meist pflanzliche und früher oft selbst erzeugte Lebensmittel wurden abgelöst durch fabrikatorisch stark veränderte, lange haltbare Nahrungsmittel mit hoher Nährstoffdichte wie z.B. Fabrikzucker und Auszugsmehl oder Fertiggerichte. Da die Ernährung einen maßgeblichen Einfluss auf unsere Gesundheit hat, sind die Folgen dieser Veränderungen direkt ablesbar im Gesundheitszustand, um den es in weiten Teilen der Bevölkerung nicht gut bestellt ist.

 

Seit 2012 stiegen die Leistungsausgaben der Gesetzlichen Krankenkassen im Schnitt jährlich um fast 10 Mrd. EUR und haben in 2017 erstmals die Marke von 1 Milliarde EUR Ausgaben pro Tag überschritten. Die meisten Kosten fielen für Krankenhausaufenthalte, Medikamente und Arztbesuche an. Für präventive Maßnahmen wendeten die Kassen - wie im Sozialgesetz festgeleget - jedoch nur 0,24% ihrer Leistungsausgaben auf.

Bei einem Großteil der behandelten Krankheiten (ca. 80%) handelt es sich um ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten und damit um verhütbare Leiden. Zu den durch die moderne Ernährungsforschung nachweislich ernährungsbedingten Krankheiten zählen:

  1. Gebissverfall, Zahnkaries, Parodontose und Zahnfehlstellungen
  2. Erkrankungen des Bewegungsapparates (rheumatische Erkrankungen) wie Arthrose, Arthritis, Bandscheibenschäden usw.
  3. Alle Stoffwechselkrankheiten wie Fettsucht, Diabetes, Gallen- und Nierensteine, Leberschäden und Gicht
  4. Viele Erkrankungen der Verdauungsorgane wie Stuhlverstopfung, Leber-, Gallenblasen-, Dünn-, Dickdarmerkrankungen sowie Verdauungs- und Fermentstörungen
  5. Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombosen
  6. Mangelnde Infektabwehr (wiederkehrende "Erkältungen", Blasenentzündungen)
  7. Die meisten der sogenannten Allergien (Heuschnupfen, Asthma etc.)
  8. Manche Organische Erkrankungen des Nervensystems
  9. Und auch an der Krebsentstehung ist die Fehlernährung in erheblichem Maße beteiligt.

Bis auf die Enstehung von Karies und Parodontose ist die Anlaufzeit der o.g. Erkrankungen sehr lang (ca. 20-30 Jahre), was die Erkennung von Ursachen und Wirkung für Patienten und Ärzte erschwert. Oft sind, so paradox es klingt, die Zusammenhänge dem medizinischen Personal auch nicht bekannt. Umso wichtiger ist es für jeden Einzelnen, selbst präventiv für sich tätig zu werden um seine Gesundheit und Leistungsfähigkeit bestmöglich zu erhalten. Schon Theresa von Ávila rät: „Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ Überdenken Sie also Ihre Essgewohnheiten und stellen Sie Ihre Ernährung auf eine vitalstoffreiche Vollwertkost um - Ihr Körper wird es Ihnen danken!

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